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Kunstszene

August-Macke Medaille der Stadt Bonn für den Künstler Werner Haypeter

Der Künstler Werner Haypeter hat die August-Macke-Medaille 2020 der Bundesstadt Bonn erhalten. Mit dem höchsten Kunstpreis, den die Stadt zu vergeben hat, wird im Rhythmus von zwei Jahren eine Künstlerin oder ein Künstler der Region gewürdigt.

Die Jury zeichnete Werner Haypeter für sein Lebenswerk aus. Zur Jury gehörten der Intendant des Kunstmuseums Bonn, Professor Dr. Stephan Berg, der Vorsitzende des Kulturausschusses, Dr. Helmut Redeker, und die Preisträgerin der letzten Vergabe, Inge Schmidt.

Werner Haypeter wurde 1955 im niedersächsischen Helmstedt geboren. Aktuell lebt und arbeitet der Künstler in Bornheim-Brenig bei Bonn sowie Düsseldorf. Er studierte von 1978-1985 an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 1983 als Meisterschüler des Architekten und Bildhauers Erwin Heerich.

Haypeter erhielt zahlreiche Preise, so u.a. bereits 1986 den Kunstpreis der Stadt Bonn, 1991 den „Transfer“ Preis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1995 ein Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn e.V., 1996 den Piepenbrock Nachwuchspreis für Bildhauerei.

Verbunden mit der Auszeichnung ist jeweils eine Ausstellung im Künstlerforum Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn.

Aufgrund der Corona-bedingten Schließung aller Museen und Ausstellungshäuser, konnte weder die Ausstellung Werner Haypeter – Verortungen am 15. März eröffnet noch die August-Macke-Medaille durch die Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Gabriele Klingmüller überreicht werden. Erst ab der Wiederöffnung des Hauses am 23. Mai war die Ausstellung, die eine Gesamtschau von Haypeters Werk zeigte, bis zum 07. Juni zu sehen.

In der Ausstellung wurde Werner Haypeter schließlich am 5. Juni - ganz ohne Gäste- die August-Macke-Medaille 2020 überreicht. Die Ausstellung „Verortungen“ zeigte mit einer Auswahl von bildhaften und plastischen, skulpturalen Arbeiten wesentliche Aspekte im Werk des Künstlers aus den letzten 30 Jahren. Eine ortsspezifische Installation „Raumspiel“, die sich über den Boden und an den Wänden des Künstlerforums entlang zog, wurde eigens für die Ausstellung geschaffen.

In der Ankündigung zur Ausstellung des Künstlerforum heißt es:

„Werner Haypeter konzentriert sich in seinen Arbeiten auf die komplexen Beziehungen zwischen Material, Form und Raum, zwischen Licht und Farbe, Dichte und Transparenz. Der Künstler verwendet Werkstoffe wie Papier, PVC oder Epoxidharz: aus Schichtung und Guss entsteht Form, die durch einen dem Werk eingeschriebene Offenheit, durch Spiegelung oder Transparenz unmittelbar mit dem Raum interagiert und so variable Verortungen erlaubt.“

Die sehr informative Eröffnungsansprache „Werner Haypeter: Spielregeln eines Raumarbeiters. Laudatio anlässlich der Verleihung der August-Macke-Medaille“ der Kuratorin der Ausstellung, Dr. Maria Müller-Schareck (Kuratorin, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen) ist als Download zu finden unter: www.kuenstlerforum-bonn.de/aktuell.htlm, auch unter www.haypeter.com.

 

Aktuell sind weitere Arbeiten zu sehen in den Ausstellungen:

Museum Schloss Moyland „KUNST. BEWEGT. 17“ (05.05.20- 09.08.20) 

Annely Juda Fine Art London „In Response To“ (Online-Ausstellung)


 

                                                                                             Text von Astrid, unterstützt von Isabelle 




 


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